Vom Wind getragen

Manche Dinge gehen kaputt, wenn man sie festhält.
Manche Dinge muss man loslasse, damit der Wind sie an den Ort tragen kann, an den sie gehören.

Schmetterlinge zum Beispiel.
All jene, denen es bestimmt ist, zu fliegen.

Die Vergangenheit.
Erinnerungen, die uns festhalten, in einer Zeit, die es nicht mehr gibt.

Blütenblätter und Schneeflocken.
So fragil, dass eine Berührung sie zerbrechen könnte.

100 – eine Zahl und noch viel mehr

100 ist eine schöne Zahl.
Nicht nur eine Eins und zwei Nullen.
Die Einhundert spielt in unserem Leben eine wichtige Rolle:
Wir freuen uns wenn wir bis 100 zählen können,
wenn wir bis 100 rechnen können,
wenn wir 100 Bücher gelesen oder 100 Vorhaben hinter uns haben.

Wir bedanken uns bei unseren inzwischen über 100 Followern und hoffen,
dass noch lange nicht 100% erreicht sind 🙂

Lilian und Mary

Title Tuesday: Dein eines, wildes, kostbares Leben

Title Tuesday ist eine Aktion von Lisibooks, bei der es um schöne und außergewöhnliche Buchtitel geht…

Dieser Titel ist mir vor kurzem über den Weg gelaufen:

Der Titel spielt auf die letzten beiden Zeilen aus Mary Olivers Gedicht The Summer Day an: „Tell me, what is it you plan to do with your one wild and precious life?“ Und genau das ist auch die Frage, die die Schüler in Parkers Abschlussklasse in einem Tagebuch beantworten sollen. Aber das ist gar nicht so leicht. Parker Frost weiß genau was man von ihr erwartet: ein Medizinstudium in Stanfort. Aber was will sie wirklich? Was will sie mit ihrem einen, wilden, kostbaren Leben anfangen?

Im Roman muss sie jedoch nicht nur das herausfinden, sondern auch, was in jener Nacht vor 10 Jahren wirklich geschah, in der zwei Schüler bei einem Autounfall ihr Leben ließen. Und sie muss erkennen, dass die Dinge nicht immer so sind, wie sie scheinen…

Sinn

Neulich bin ich auf dem Blog voller Worte auf den Beitrag
„ach hätt ich doch“ gestoßen. Es geht darum, wie man es schafft,
bei dem Gedanken „es hätte auch besser laufen können“ nicht zu verzweifeln.

Nebenbei lese ich auch noch das Buch „Sinn“ von Stephan Sigg.
Dieses behandelt Fragen des alltäglichen Lebens und gibt Denkanstöße dazu,
was für jeden einzelnen der Sinn des Lebens sein könnte.

Man weiß nicht, ob irgendetwas überhaupt einen Sinn hat.
Man weiß nicht, ob es anders besser gelaufen wäre.
Man weiß nicht, wieso man lebt.

Doch vielleicht weißt du in ganz besonderen Momenten deines Lebens,
dass du glücklich bist.
Vielleicht weißt du in dem Moment, was für dich der Sinn des Lebens ist und
vielleicht weißt du in diesem einen Moment, dass du froh darüber bist,
wie alles gekommen ist.

Wir werden es nie wissen, ob es hätte besser laufen können.
Aber wenn wir uns nicht den Kopf darüber zergrübeln, können wir die Zeit
genießen und uns über die schönen Momente freuen.

 

Link zum Beitrag „ach hätt ich doch“:
http://voller-worte.de/wordpress/ach-haett-ich-doch/

 

It’s okay to be not okay

Es ist in Ordnung, wenn nichts in Ordnung ist.
Es ist in Ordnung müde zu sein. Oder traurig. Verletzt.
Es ist in Ordnung, keine Kraft mehr zu haben. Solange man im Geist nicht aufgibt.
Es ist in Ordnung zu fallen. Solange man aufsteht und weitergeht.
Wir alle fallen. Schürfen uns die Haut auf und tragen Narben davon.
Das ist in Ordnung. Und du bist nicht allein damit, auch wenn es sich manchmal so anfühlt.
Auch wenn uns überall Perfektion vorgegaukelt wird. Perfekte Leben. Perfektes Lachen. Schmetterlinge. Eine Illusion.
Verstecken nicht auch wir die dunklen Seiten in unserem Innern? Unsere Tränen, unsere Zweifel? Das Lächeln mühsam aufgemalt, sobald ein Blick in unsere Richtung geht…
Es ist in Ordnung, wenn nichts in Ordnung ist. Gib nicht auf. Du bist nicht allein. Du kannst aufstehen und weiterlaufen. Vielleicht wirst du abheben und fliegen.

Wort der Woche: okay

Für jeden ein Wunder: Auf der Suche nach dem schönsten ersten Satz #9

Erste Sätze sind etwas ganz besonderes. Deshalb möchte ich hier erste Sätze zusammentragen, die auf irgendeine Art und Weise besonders sind. Sie bleiben in Erinnerung. Sie wecken Interesse. Vielleicht klingen sie besonders schön oder besonders kurios. Manche mögen die Stimmung des Buches widerspiegeln. Oder einen zum Nachdenken bringen. Oder aus aus einem ganz anderen Grund besonders sein…

<<The way I figure it, everyone gets a miracle.>>
(aus „Paper Towns“ von John Green)

Ich finde es eine schöne Vorstellung, dass jeder Mensch auf dieser Welt ein Wunder bekommt… ganz verschiedene, aber für jeden etwas Besonderes. Vielleicht ist es wirklich so. Vielleicht bekommt jeder Mensch ein Wunder. Und es liegt an uns, dieses zu erkennen…

Habt ihr Paper Towns/ Auf Margos Spuren gelesen? Wie hat es euch gefallen?
erster-satz

Title Tuesday: Das Land der verlorenen Träume

 Title Tuesday ist eine Aktion von Lisibooks, bei der besonders schönen Buchtiteln zusammen getragen werden. Einer, der mir besonders gefällt, ist dieser hier:

Ich mag die Vorstellung, dass es irgendwo einen Ort, ja sogar ein ganzes Land gibt, an dem verlorene Träume aufbewahrt werden. All die Träume, die wir vergessen, oder verworfen, oder aufgegeben haben… irgendwo, da sind sie alle noch da. Alle diese Träume, die geträumt, aber nie gelebt wurden. Das ist ein schöner Gedanke…

Zum Buch: In einer dystopischen Welt muss die junge Hebamme Gaia aus ihrer Heimatstadt fliehen. Ihre Eltern wurden ermordet und der Junge, den sie liebt, verhaftet. Nur ihre neugeborene Schwester kann sie mit ins Ödland nehmen. Dort rettet ein Fremder sie vor dem Verdursten, und nimmt sie mit in ein Dorf, in dem alles anders ist, als sie es kennt…

Wie geht „Lieben“?

Manche sehen es als Problem an, wie man es schafft, geliebt zu werden.
Doch hast du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie man überhaupt
liebt?
Wenn du lieben kannst, ist es sicherlich auch einfacher, geliebt zu werden.

Ovid, ein römischer Schriftsteller, hat sich mit diesem Thema ausführlich in
seiner „Ars amatoria“ befasst. So genau muss ich euch das, denke ich, nicht
erklären, denn eigenltich kann doch jeder schon „lieben“?
Ist lieben nicht sowieso sehr persönlich und kann man überhaupt das Lieben
lernen?

Liebe und Lieben sind unbeschreiblich.
Manchmal unbeschreiblich schön, manchmal unbeschreiblich anstrengend
und manchmal eben einfach ganz wörtlich unbeschreiblich,
denn lieben ist immer anders,
ist niemals gleich,
immer neu und es bestimmt irgendwie unser Leben.

 

Wort der Woche: Lieben