Wie gehst du mit deinen Eindrücken um?

Manchmal geht die Zeit so schnell,
sie rast eilig wie der Wind.

Dann kommen wir gar nicht hinterher,
können kaum unsere Eindrücke verarbeiten.

Das Erlebte, es ist so viel, es ist so groß,
so unfassbar.

Jede Menge Unbekanntes, Neues und noch so viel zu entdecken,
zu lernen, zu erforschen.
Da draußen sind noch unendlich Wundern, die die Welt uns zeigen wird.

Doch um diese ganzen Informationen bewusst wahrzunehmen, müssen wir sie
verarbeiten und verinnerlichen.

Das haben schon die Apache gesagt: „Wir müssen von Zeit zu Zeit einen Rast einlegen und warten bis unsere Seelen uns eingeholt haben.“

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„If I have seen farther than others, it is because I have stood on the shoulders of giants“ – Newton, referring to Galileo

Irgendwie hat er doch Recht, dachte ich mir, als ich das Zitat von Newton gelesen habe…

Was würden wir machen, ohne diejenigen, die uns zum Denken anregen
… die uns auf neue Ideen bringen,
… die uns herausfordern,
… die uns immer wieder an unsere eigenen Grenzen bringen und uns zeigen, was wir selber leisten können,
… die uns helfen, unterstützen und Vorbilder für uns sind?

Ohne solche tollen Menschen, hätten wir wahrscheinlich jeder kaum etwas erreicht. Bewundernswert, wie manche Menschen sich für andere einsetzen, sich gegenseitig helfen und voneinadner profitieren können.

Oft wird nur von der schlechten Seite der Menschheit geredet. Mit diesem Zitat möchte ich aber zeigen, dass wir ohne miteinander zu leben, mit Sicherheit nicht so weit, wie wir heute sind, gekommen wären.

Wenn es um Profit geht, denkt jeder nur an sich

„Wenn es um Profit geht, denkt jeder nur an sich. Wahrscheinlich bin ich etwas weltfremd geworden, dass ich dieser Tatsache nicht genügend Beachtung schenke.“, spricht Hiro in „Das Lied der Delfine von Frederica de Cesco.

Inhalt:

Das Buch handelt von einem Mädchen namens Yuriko. Sie geht täglich schwimmen im Meer. Eines Nachmittags kommt ein Delfin zu ihr. Von nun an lernt sie mehr über das Leben und Verhalten dieser besonderen Tiere.

Jedoch ist das Leben dieser Tiere bedroht. Die Fischer des Dorfes haben es auf die Delfine abgesehen, denn sie bringen Geld. Wie es den Tieren dabei geht – darum kümmert sich keiner. Auch auf Yurikos Vater hört kein Dorfbewohner als er sich für die Rettung der Delfine in Gefahr einsetzt.

Er sagt: „Wenn es um Profit geht, denkt jeder nur an sich. Wahrscheinlich bin ich etwas weltfremd geworden, dass ich dieser Tatsache nicht genügend Beachtung schenke.“ Dieses Zitat ist mir am Ende des Buches ganz besonders in Erinnerung geblieben, weil es auf viele verschiedene Situationen in unserer Welt heute angewendet werden kann – man denke nur an die Habgier oder Ungunst mancher Leute…das ist schade, aber vielleicht schaffen wir es, uns selber unsere Handlungsabsichten bewusster zu machen, in dem wir uns Zitate, wie diese zu Herzen nehmen.

Yuriko und ihr Vater jedenfalls geben nicht auf. Sie starten mehrere Aktionen und schaffen es so am Ende doch noch, den anderen Bürgern zu zeigen, wie lächerlich ihr Verhalten gegenüber den Tieren ist.

Allgemeines:

  • 1985 beim Ravensburger Verlag erschienen
  • Taschenbuch
  • 214 Seiten
  • 5,95 Euro

Bewertung:

Mir hat das Buch gut gefallen, es war angenehm zu lesen. Daher kann ich es für alle ab 10 Jahren empfehlen. Auch das Thema war sehr ansprechend, weil es nur wenige Bücher über die Verantwortung des Menschen für die Umwelt gibt, obwohl dieses aktuelle Thema wichtig ist und angesprochen werden sollte. An einigen Stellen war die Geschichte etwas langwierig. Deswegen vergebe ich 4 von 5 Sternen.