Kühe am Strand? Ist das Leben noch normal?

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Scheinbar ist nichts mehr normal, wenn die Bauern jetzt mit ihren Kühen an den Strand gehen…naja, wer weiß, vielleicht ist es das große Geheimnis der Kühe, wo es am Strand Gras zu fressen gibt.

Kennst du das, wenn alles komisch ist? Nichts scheint mehr normal zu sein und du weißt selbst nicht mehr, ob mit dir (noch) alles in Ordnung ist.

Heute ging mir schon den ganzen Tag das Zitat „Und wenn den Eindruck hast, dass das Leben ein Theater ist, such dir eine Rolle aus, die dir so richtig Spaß macht.“ von Shakespeare einfach nicht aus dem Kopf.

Dann können wir ja auf Shakespeare hören und das verwirrende Spiel mitspielen.
Vielleicht ist dann plötzlich alles wieder selbstverständlich.

 

So wertvolle Tage

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Seltene Dinge sind wertvoll. Gold ist wertvoll. Silber. Edelsteine. All diese seltenen Metalle und Erze.
Aber warum bloß gehen wir dann so verschwenderisch mit unseren Tagen um? Jeder Tag ist wertvoll. Jeden Tag gibt es nur ein einziges Mal.
Nimm deine Tage wahr, jeden einzelnen von ihnen. Liebe sie. Schätze sie. Und vor allem: Lebe sie. Lebe jeden Tag.


„Das Leben ist kurz,
brich die Regeln,
vergib schnell
küsse langsam, liebe wahrhaftig,
lache unkontrolliert
und bereue nichts
was Dich zum Lächeln gebracht hat.“
(Mark Twain)

{12} Der besondere Geist von Weihnachten

Weihnachten ist mehr als ein Fest. Weihnachten ist ein Gefühl. „Ich werde Weihnachten in meinem Herzen ehren und versuchen, es das ganze Jahr hindurch aufzuheben.“ hat Charles Dickens gesagt. Aber was genau hat er damit gemeint? Was ist es, das ehrt, das er aufheben will?

Für mich ist Weihnachten Kerzenlicht und der Geruch von Plätzchen. Das Rascheln von Geschenkpapier. Das Knacken der Holzscheite im Kamin. Das Beisammensein. Die Gespräche. Die Zeit, die man miteinander verbringt, wenn es draußen dunkel und kalt wird.

Weihnachten ist so vieles. So viele Gerüche, so viele Bilder. So viele Erinnerungen.

Weihnachten ist mehr als ein Fest. Es ist ein Gefühl. Von Frieden und Zusammengehörigkeit.

***

Zum Schluss möchte ich die Frage noch an euch weitergeben. Was bedeutet Weihnachten für euch?

***

Morgen wird es um Alltägliches gehen, das man übersieht. Um Kleinigkeiten, die einen zum Lächeln bringen und Unscheinbares, das auf den zweiten Blick wunderschön ist…

Die Philosphie einer Zeit: Auf der Suche nach dem schönsten ersten Satz N° 4

Erste Sätze sind etwas ganz besonderes. Deshalb möchte ich hier erste Sätze zusammentragen, die auf irgendeine Art und Weise besonders sind. Sie bleiben in Erinnerung. Sie wecken Interesse. Vielleicht klingen sie besonders schön oder besonders kurios. Manche mögen die Stimmung des Buches widerspiegeln. Oder einen zum Nachdenken bringen. Oder aus aus einem ganz anderen Grund besonders sein…

Ein weiterer Satz für meine Sammlung ist der Anfang von Jane Austens Pride and Prejudice (Stolz und Vorurteile):

„It is a truth universally acknowledged, that a single man in possession of a good fortune, must be in want of a wife.“
(aus Pride and Prejudice von Jane Austen)

(Auf Deutsch: „Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, daß ein alleinstehender Mann, der ein beträchtliches Vermögen besitzt, einer Frau bedarf.“ )

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Es war die beste und die schönste Zeit… (Auf der Suche nach dem schönsten ersten Satz N° 3)

Am 9. November 1799 übernimmt General Napoleon Bonaparte die Macht in Frankreich und beneendet so die turbulente Zeit der Französischen Revolution. In den Jahren davor ist viel Gutes, aber auch viel Schreckliches passiert. Mensch- und Bürgerrechte, Gewaltenteilung, Wahlrecht stehen auf der einen Seite. Auf der anderen: Terror und Schreckensherrschaft, zunehmende Radikalisierung und eine Spirale aus Gewalt. Knapp 50.000 Menschen fallen allein in den Jahren 1793 und 1794 der Guillotine zum Opfer. Am Ende sind die Hoffnung auf Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit enttäuscht worden. Aber die Ideen haben überlebt und wir halten noch heute an den Idealen der Französischen Revolution fest.

Nichts beschreibt diese von Gegensätzen geprägte Zeit besser als dieser eine Satz, der erste aus Charles Dickens A Tale of Two Cities:

„It was the best of times, it was the worst of times, it was the age of wisdom, it was the age of foolishness, it was the epoch of belief, it was the epoch of incredulity, it was the season of Light, it was the season of Darkness, it was the spring of hope, it was the winter of despair, we had everything before us, we had nothing before us, we were all going direct to Heaven, we were all going direct the other way – in short, the period was so far like the present period, that some of its noisiest authorities insisted on its being received, for good or for evil, in the superlative degree of comparison only.“
(A Tale of Two Cities by Charles Dickens)

Es war die beste und die schönste Zeit, ein Jahrhundert der Weisheit und des Unsinns, eine Epoche des Glaubens und des Unglaubens, eine Periode des Lichts und der Finsternis. Es war der Frühling der Hoffnung und der Winter des Verzweifelns. Wir hatten alles, wir hatten nichts vor uns; wir steuerten alle unmittelbar dem Himmel zu und auch alle unmittelbar in die entgegengesetzte Richtung – mit einem Wort, die Periode glich der unsrigen so wenig, daß ihre lärmendsten Tonangeber im Guten wie im Bösen nur den Superlativgrad des Vergleichens auf sie angewendet wissen wollten.
(Eine Geschichte aus zwei Städten von Charles Dickens)

Erste Sätze sind etwas ganz besonderes. Deshalb möchte ich hier erste Sätze zusammentragen, die auf irgendeine Art und Weise besonders sind. Sie bleiben in Erinnerung. Sie wecken Interesse. Vielleicht klingen sie besonders schön oder besonders kurios. Manche mögen die Stimmung des Buches widerspiegeln. Oder einen zum Nachdenken bringen. Oder aus aus einem ganz anderen Grund besonders sein…

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Auf der Suche nach dem schönsten ersten Satz N° 2: Der Scharm

Erste Sätze sind etwas ganz besonderes. Deshalb möchte ich hier erste Sätze zusammentragen, die auf irgendeine Art und Weise besonders sind. Sie bleiben in Erinnerung. Sie wecken Interesse. Vielleicht klingen sie besonders schön oder besonders kurios. Manche mögen die Stimmung des Buches widerspiegeln. Oder einen zum Nachdenken bringen. Oder aus aus einem ganz anderen Grund besonders sein…

Für heute habe ich den ersten Satz aus Der Schwarm von Frank Schätzing:

„An jenem Mittwoch erfüllte sich das Schicksal von Juan Narciso Ucanan, ohne dass die Welt Notiz davon nahm.“
(aus Der Schwarm von Frank Schätzing)

Und wie findet ihr diesen Satz?

Auf der Suche nach dem schönsten ersten Satz

Erste Sätze sind etwas ganz besonderes. Man hat da Cover gesehen, vielleicht den Klappentext gelesen. Aber erst dieser Satz ist der Anfang der Geschichte. Deshalb möchte ich ersten Sätze nun besondere Aufmerksamkeit widmen.
Dies soll der Beginn einer Sammlung sein, einer Sammlung von ersten Sätzen, die in Erinnerung bleiben. Die Interesse wecken. Die schön klingen, oder auch kurios. Die die Stimmung des Buches widerspiegeln. Die einen zum Nachdenken bringen. Oder die aus einem ganz anderen Grund besonders sind.

Anfangen möchte ich mit dem ersten Satz aus einem Buch, das ich als Kind immer wieder gelesen habe:

Es fiel Regen in jener Nacht, ein feiner, wispernder Regen.
(aus Tintenherz von Cornelia Funke)

Ich mag die Vorstellung von wisperndem Regen, sie vermittelt etwas Geheimnisvolles, so als wäre der Regen ein Vorbote für das, was nach jener Nacht geschehen wird. Außerdem hört sich der Satz wunderschön an, die Wörter passen gut zusammen.

Was meint ihre? Kennt ihr einen ersten Satz, der auf irgendeine Art und Weise besonders ist?