6 Gründe, Regen zu lieben

Allzu oft ärgert man sich über nasse Kleider, graue Himmel und Pfützen auf dem Gehweg. Aber auch der Regen hat seine schönen Seiten…

  1. Ohne Wasser wäre kein Leben möglich. Der Regen bringt Wasser zu Pflanzen und Tieren, füllt Flüsse und Bäche.
  2. Die Regentropfen klopfen ihre eigenen Melodien auf Dächer und Fensterscheiben. Man kann zuhören und ruhig werden.
  3. Nach einem Gewitter schmeckt die Luft immer anders, frischer und klarer. Und die Farben schillern, als wäre die Welt gewaschen worden.
  4. Sie sind wunderschön, diese kleinen Tropfen, die wie silberne Perlen an Grashalmen und Zweigen hängen.
  5. Ohne Regen gäbe es keine Regenbögen – und auch die sind wunderschön.
  6. Zu guter Letzt: Ohne ihn würden wir einen blauen Himmel wohl nicht zu schätzen wissen…

Wort der Woche: Regen

Vom Wind getragen

Manche Dinge gehen kaputt, wenn man sie festhält.
Manche Dinge muss man loslasse, damit der Wind sie an den Ort tragen kann, an den sie gehören.

Schmetterlinge zum Beispiel.
All jene, denen es bestimmt ist, zu fliegen.

Die Vergangenheit.
Erinnerungen, die uns festhalten, in einer Zeit, die es nicht mehr gibt.

Blütenblätter und Schneeflocken.
So fragil, dass eine Berührung sie zerbrechen könnte.

Entscheidungen

Manchmal weiß man genau, was das Eine und was Alles Andere sein wird. Manchmal ist es nicht schwer.

Aber an anderen Tagen, zu andere Momenten, ist man sich das Anderen gar nicht bewusst. Eine unsichtbare Masse an Vielleichts, die nie in Erscheinung treten. Nebelschwaden, auf dem Weg, den man nicht gewählt hat.

Und in den schwierigsten Augenblicken gibt nur Alles Andere und nicht mehr das Eine. Gibt es nur eine große Kreuzung, und keinen Weg, der klar hervorsticht. Eine große Kreuzung, auf der man herumirrt, ein Schritt nach rechts, nach vorne und zurück. Wieder in die Mitte, aus Angst, den falschen Pfad zu wählen.

Aber vielleicht, ganz vielleicht, gibt es keinen richtigen und keinen falschen Pfad. Vielleicht kann man auf jedem Weg die Sterne treffen, wenn man die Schritte nur richtig setzt.

 

Kannst du dich mal entscheiden?

Regen, Sonne, Wind, Sturm, Nebel, Stille, Hagel oder Hitze
Kannst du dich jetzt bitte mal entscheiden?

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Doch auf die Frage werden wir wohl (vom Wetter) nie eine Antwort bekommen.
Aber so ist es nicht nur mit dem Wetter.
Auch wir sind so.
Können uns nicht entscheiden.
Fangen eine Sache an, beginnen die nächste, bevor die erste zuende gebracht
wurde. Nebenbei noch mal kurz das Programm abklären, die Einkaufsliste im
Hinterkopf behalten, die Nachrichten checken und eigentlich musst du
ja auch schon längst an deinem Arbeitsplatz sitzen. Doch stattdessen suchst
du den Autoschlüssel, willst noch eben die Blumen gießen und eigentlich
solltest du überhaupt erstmal etwas frühstücken.

Du merkst es erst, wenn es zu spät ist, wenn du schon in die Spirale
hineingeraten bist, dich alles verfolgt, du hinter jedem herhinkst, selbst
nicht mehr weißt, was jetzt gerade los ist, wo du selber stehst.

Langsam! Keine Angst. Du kommst wieder aus dieser Spirale heraus.
Konzentrier dich auf das Jetzt, mache das beste aus der Situation.
Es kann wieder gut werden, auch wenn du dir das gerade überhaupt nicht
vorstellen kannst.

Denn du darfst nie vergessen, Regenbögen sind wunderschön.

Frühlingserwachen, Sonnenlachen

Frühlingserwachen,
Sonnenlachen,
lasst uns heut was
draußen machen.
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Wir können im Garten
Blumen pflanzen
oder vor guter Laune
tanzen.

Wir können mit Freunden
spazieren gehen,
dabei blühende Felder
sehen.

Wir können mit den
Kindern spielen,
das sind Dinge, die uns
schon immer gefielen.

Lasst uns vergnügt sein,
nicht (nur) zum äußeren Schein.
Sondern einfach, weil wir heute so glücklich sind,
wie ein kleines, unbesorgtes Kind.

Einfach glücklich sein

023An was denkst du, wenn
du dieses Bild siehst?
Wenn du nach Hause gehst?
Wenn du am Schreibtisch sitzt?
Wenn du verträumt nach draußen schaust?

Vermutlich denkt jeder von uns an etwas
anderes. Der eine an seine Arbeit, der andere
an seine Familie.
Die eine an ihre Probleme, die andere an den
Witz aus dem Radio.

Ich gehöre deutlich zu Letzteren.
In freien Minuten genieße ich es, mir das in Erinnerung zu rufen, worüber ich mich
zuletzt gefreut habe.
Ob es das Lächeln einer Freundin oder meine Schmusekatze war, was mich glücklich
gemacht hat, ist dabei egal.
Einen Grund sich zu freuen, gibt es immer.
Denke ich daran zurück, bin ich einfach glücklich und kann mich gleichzeitig auch schon auf die nächste schöne Kleinigkeit freuen 🙂

Probiert es doch auch mal!

Frühling {Wort der Woche N° 7}

Man hat es gewusst, hat es geahnt, aber jetzt spürt man es: Der Frühling wird kommen. Endlich hat die Sonne an Kraft gewonnen. Kleine Knospen zieren bereits Äste und Zweige, die ersten Krokusse haben ihre Blüten geöffnet.

Frühling heißt längere Tage und grünere Wege.

Aber Frühling heißt auch neuer Mut. Neuer Anfang. Neues Leben.

Frühling heißt Hoffnung.

Wir lassen graue Tage und graue Launen hinter uns. Denn wenn die Welt hell ist und die Sonne scheint, dann lässt es sich viel leichter an eine bunte Zukunft glauben. Dann lässt es sich viel leichter Zuversicht fassen.

Wort der Woche: Frühling!

Die Weite des Ozeans

Was macht das Meer einzigartig? Sandstrand gibt es auch an Badeseen, Möwen fliegen gerne über den Hamburger Rathausmarkt und schwimmen kann man genauso in Flüssen und Bächen.

Was das Meer aber wahrlich zu etwas Besonderem macht, ist die Weite. Diese gigantischen Ausmaße, die es unendlich scheinen lassen. Bis zum Horizont kann man schauen, und weiter noch. Das ist ein eigener Zauber. Ein Gefühl von Freiheit, von Unendlichkeit und Weite.

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Corly von Corlys Lesewelt hat diese Woche unter das Thema „Meer“ gestellt – jeden Tag gibt es dazu eine neue Frage. Im Wortlaut für heute: Gibt es etwas besonderes, dass es nur am Meer gibt und euch deswegen so gut gefällt oder eben nicht gefällt?