Winterwelt

Ich liebe den Schnee. Wirbelnde Flocken, tanzende Sterne und ein bisschen puderzuckerweißer Glitzer für eine allzu graue Welt…

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Im Nebel

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Ich weiß nicht, wohin ich gehe. Der Horizont verschwindet im Nebel. Ich strecke die Hand aus. Und spüre nichts als kalte Luft und feine Tröpfchen.

Leere. Stille. Alles verschwimmt.

Ich weiß nicht, wohin ich gehe. Aber ich weiß, dass ich unterwegs bin.

Vielleicht ist das genug. Ich habe einen Weg.

Einen Weg, dem ich mit jedem Schritt und jedem Atemzug eine neue Richtung geben kann. Einen Weg, für den ich mich mit jedem Tag entscheide.

Einen Weg, von dem ich hoffe, dass er mich nicht nur durch dunkle Täler sondern auch über strahlende Gipfel führen wird. Irgendwie. Irgendwann.

Ich möchte am Ende zurückblicken können auf diesen Weg und wissen, dass es mehr Sonnentage wahren als dunkle Stunden. Mehr Lächeln als Tränen.

Und mehr von den bunten Erinnerungen als von den scharfkantigen.

Himmelblau bis Nachtschwarz

Ich liebe es, den Himmel zu beobachten.

Wolkentürme, Regenbögen. Blau und grau und bunt.

Ich liebe Sonnenauf- und untergänge. Rot, orange und violett.

Und ich liebe die Sterne, die in der Dunkelheit funkeln.

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Sonnenuntergang am Meer

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Sommerwolken

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leicht bewölkt

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und dunkelgrau


Wort der Woche: Himmel

Ein magischer Ort

Für unser Lieblingszeilenprojekt durchsuche ich ab und zu unsere alten Beiträge nach besonders schönen Zeilen. Heute bin ich auf dieses Bild gestoßen:

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Dieser Ort gilt als einer der schönsten auf der Erde – die Cliffs of Moher in Irland.
Ich war da und kann nur bezeugen, dass es stimmt.
Während ich direkt an den Klippen entlang gewandert bin, musste ich oft stehen bleiben, innehalten und die Natur bewundern. Es war unglaublich. Ich konnte nur staunen, was für schöne Plätze es auf dieser Erde gibt. Währenddessen habe ich für eine Weile alles um mich herum vergessen…
(Mary)

Kennt ihr andere magische Orte? Welche sind für euch die schönsten auf der Erde? (Ich bin sicher, dass es davon unheimlich viele gibt. Man muss sie nur finden.)


Wort der Woche: Natur

Herbstgedanken

Noch wärmt die Sommersonne. Noch tragen die Wälder ihr laubgrünes Kleid. Und doch kann man ihn spüren, den Herbst, der er mit leisen Schritten näher kommt. In den frühen Morgenstunden haucht er schon seinen kalten Atem über die Felder…

Es träumen die Wälder

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Es ist still. Nur die Vögel sind zu hören. Und der Wind, der um die Zweige streift. Ein feines Rauschen.

Sonnenstrahlen suchen ihren Weg zwischen den tanzenden Blättern hindurch und malen Flecken auf den dunklen Waldboden. Ein Schmetterling lässt sich auf eine rosafarbenen Blüte nieder. Ein kleiner Käfer mit glänzendem Panzer sucht seinen Weg zwischen moosbewachsenen Steinen und abgebrochenen Ästen.

Dann ein leises Knacken. Ein Reh taucht auf. Schlanke Gestalt und funkelnde Augen. Einen Moment regungslos verharrend. Und dann wieder fort, zwischen schmalen Bäumen und mächtigen Stämmen hindurch. In die Tiefen des Waldes, in die man als Mensch kaum vorzudringen vermag.

Wenn man den Kopf in den Nacken legt, kann man ein Stückchen Himmel sehen. Blauer Himmel, weiße Flecken, eingerahmt von grünen Blättern.

Es ist still. Es ist friedlich. Es ist eine andere Welt, direkt nebenan und doch so fernab der gedängten Hausfassaden, der breiten Straßen, der drückenden Luft. Der Menschen und Menschen.

Es ist als träumten die Wälder leise vor sich in in dieser schnellen lauten Welt.

6 Gründe, Regen zu lieben

Allzu oft ärgert man sich über nasse Kleider, graue Himmel und Pfützen auf dem Gehweg. Aber auch der Regen hat seine schönen Seiten…

  1. Ohne Wasser wäre kein Leben möglich. Der Regen bringt Wasser zu Pflanzen und Tieren, füllt Flüsse und Bäche.
  2. Die Regentropfen klopfen ihre eigenen Melodien auf Dächer und Fensterscheiben. Man kann zuhören und ruhig werden.
  3. Nach einem Gewitter schmeckt die Luft immer anders, frischer und klarer. Und die Farben schillern, als wäre die Welt gewaschen worden.
  4. Sie sind wunderschön, diese kleinen Tropfen, die wie silberne Perlen an Grashalmen und Zweigen hängen.
  5. Ohne Regen gäbe es keine Regenbögen – und auch die sind wunderschön.
  6. Zu guter Letzt: Ohne ihn würden wir einen blauen Himmel wohl nicht zu schätzen wissen…

Wort der Woche: Regen