weiter, Weiter, WEITER geht es

weiter, Weiter, WEITER

Immer muss es weitergehen.
Du musst nach vorneschauen.
Du musst dein Ziel verfolgen.
Du musst mit den anderen mitziehen.

weiter, Weiter, WEITER

Du darfst dich nicht umschauen.
Schon gar nicht zurückblicken.
Du darfst nicht aufgeben.
Es ist verboten zu scheitern.

Deswegen sagt dir das Leben
„mach auch du weiter, Weiter, WEITER“

Aber so geht es nicht.
Es geht einfach nicht.
Du möchtest auch mal Pause machen,
Zeit genießen und dich erinnern.

Lass doch die anderen
weiter, Weiter und WEITER gehen.

Aber sie sollen dich nicht mitschleifen.
Bleib auf deinem eigenen Weg.
Erlebe ihn bewusst, denn du lebst nur einmal.
Und das darfst und solltest du auf deine eigene Weise genießen.

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Im Nebel

IMG_0909 - Arbeitskopie 2

Ich weiß nicht, wohin ich gehe. Der Horizont verschwindet im Nebel. Ich strecke die Hand aus. Und spüre nichts als kalte Luft und feine Tröpfchen.

Leere. Stille. Alles verschwimmt.

Ich weiß nicht, wohin ich gehe. Aber ich weiß, dass ich unterwegs bin.

Vielleicht ist das genug. Ich habe einen Weg.

Einen Weg, dem ich mit jedem Schritt und jedem Atemzug eine neue Richtung geben kann. Einen Weg, für den ich mich mit jedem Tag entscheide.

Einen Weg, von dem ich hoffe, dass er mich nicht nur durch dunkle Täler sondern auch über strahlende Gipfel führen wird. Irgendwie. Irgendwann.

Ich möchte am Ende zurückblicken können auf diesen Weg und wissen, dass es mehr Sonnentage wahren als dunkle Stunden. Mehr Lächeln als Tränen.

Und mehr von den bunten Erinnerungen als von den scharfkantigen.

Wie gehst du mit deinen Eindrücken um?

Manchmal geht die Zeit so schnell,
sie rast eilig wie der Wind.

Dann kommen wir gar nicht hinterher,
können kaum unsere Eindrücke verarbeiten.

Das Erlebte, es ist so viel, es ist so groß,
so unfassbar.

Jede Menge Unbekanntes, Neues und noch so viel zu entdecken,
zu lernen, zu erforschen.
Da draußen sind noch unendlich Wundern, die die Welt uns zeigen wird.

Doch um diese ganzen Informationen bewusst wahrzunehmen, müssen wir sie
verarbeiten und verinnerlichen.

Das haben schon die Apache gesagt: „Wir müssen von Zeit zu Zeit einen Rast einlegen und warten bis unsere Seelen uns eingeholt haben.“

You look, but you don’t see

How many people,
how many creatures
and how many miracles
have I looked at and never seen?
Touched them with a hasty glance,
but not with my mind or my heart?

Yes, how many times have I looked and not seen?
How many times have I heard, but not listened?
And how many times have I nodded, but never understood?

I want to see everything that’s out there.
I want to listen
to all the words
and all the sounds.

I know, that’s impossible.

But I will make sure to keep my eyes open and my mind alert.
I promise, I will.

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Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

Du bist aufgeregt, weißt nicht, was kommt, geschweigen denn, wie es weitergehen soll?

Weißt du was: Schaue nach vorne, nicht nach hinten.
Vor dir liegt die Zukunft,
hinter dir die Vergangenheit. Letztere hast du schon erlebt. Die Zukunft dagegen,
die liegt noch vor dir, aus der kannst du machen, was du möchtest.
Genieße diese Freiheit!

Und einmal im ganz natürlich betrachtet: Jetzt kommt der Herbst, die dunkle Jahreszeit.
das bedeutet für uns noch einmal ganz besonders, dass wir nach vorne und der Sonne entgegen schauen sollten. Nach dem winter kommt sie wieder und auch jetzt können wir jeden Tag einen kleinen Funken von ihr am Himmel finden.
Suchen wir nach ihr, nach etwas das uns glücklich macht,
haben wir automatisch keine Zeit mehr, nach den Wolken, den Problemen, zu suchen.

 

Zitat aus Südafrika

Wie Kerzen in der Nacht

Ich möchte schöne Erinnerungen sammeln, bunte Momente, lange Gespräche, wilde Abenteuer und glückliche Gedanken. Ich möchte sie aufheben und bei mir tragen, damit sie leuchten. Wie Kerzen in der Nacht.

Ich möchte sie ansehen können, wenn alles dunkel ist. Ich möchte sie ansehen können, um zu wissen, dass das Licht nicht weit ist.

Ich möchte sie in meinem Herzen tragen, sie helle Spuren ziehen lassen. Ganz leicht, ihre Berührung, wie der Flügelschlag eines Schmetterlings.

Ich will sie nie, niemals verlieren.

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Ich habe unseren Blog wieder auf der Suche nach neuen Lieblingszeilen durchforstet und bin dabei auf einen Beitrag von Mary aus dem letzten Jahr gestoßen. Ihr Text heißt „Danke für diesen Tag“ , was mich zu diesem Beitrag inspiriert hat. Ich finde es unglaublich wichtig, die schönen Tage in Erinnerung zu behalten und für die dankbar zu sein.

Das helle und das dunkle Kalt

Es gibt verschiedene Arten von kalt.
Es gibt das helle Kalt, das Schnee-Kalt. Das die Finger steif und die Wangen rot werden lässt. Dagegen helfen Mützen, Handschuhe und dicke Jacken.
Und es gibt das dunkle Kalt, das leere Kalt. Das sich klammheimlich im Innern ausbreitet. Dagegen helfen Umarmungen. Freundliche Worte. Und gute Bücher.

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Niemand kann perfekt sein. Aber jeder kann leuchten.

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Mary hat letzte Woche einen Text über Perfektion geschrieben. Und mich zum Nachdenken gebracht. Sie hat recht. Allzu oft versucht man, perfekt zu sein. Aber es ist nicht Perfektion, die die Welt zum Leuchten bringt. Sondern Mut. Tapferkeit. Kinderlachen.
Schmetterlinge und Sonnenschein. Träume. Geschichten.

All jene Menschen, die niemals perfekt sind, aber immer für uns da. Die zu uns halten und an uns glauben.

Hoffnung und Sonnenaufgänge. Regenbögen. Kerzenlicht.

Keine perfekten Entscheidungen. Aber solche, die neue Wege zeigen.
Kein perfektes Leben. Aber ein Glas voll glücklicher Erinnerungen.
Denn niemand kann perfekt sein. Aber jeder kann leuchten.


Wort der Woche: Perfektion

Perfekt sein

zu weit, zu nahIMG_20150408_142110 - Arbeitskopie 2

zu dick, zu dünn

zu groß, zu klein

zu alt, zu jung

zu einfach, zu schwer

zu kurz, zu lang

zu viel, zu wenig

zu oft, zu selten

Sonst noch etwas?
Es muss perfekt sein!

zu voll, zu leersam_2020

zu breit, zu schmal

zu stark, zu schwach

zu schwarz, zu weiß

zu teuer, zu günstig

zu fettig, zu gesund

zu spießig, zu locker

zu warm, zu kalt

Kannst du nicht einfach mal zu frieden sein?
Nein, das ist dir ja viel zu schwer.

zu vorlaut, zu schüchterntextpicture20170219_0629

zu nass, zu trocken

zu hart, zu weich

zu schief, zu gerade

zu langsam, zu schnell

zu laut, zu leise

zu schlecht, zu gut

vielleicht zu perfekt?

Macht euch nicht so viele Gedanken, akzeptiert es, wie es ist und freut euch darüber. Wer weiß, ob es jemals wieder genauso ist…