Verzweiflung 

Du weißt nicht mehr, was richtig ist.
Du weißt nicht mehr, was du überhaupt möchtest.
Du weißt nicht mehr, wem du vertrauen sollst.
Du weißt nicht mehr, was dir gefällt.

Du bist am Verzweifeln und weißt nicht mehr ein noch aus.

Mach das Beste aus dem Augenblick.
Mach das, was dir gut tun sollte
und versuche, wieder auf dich zu achten.

Wort der Woche: Verzweiflung

All die gesprochenen Worte

Einmal ausgesprochen kann man kein Wort zurücknehmen. Man wünscht sich, es wieder hinunterzuschlucken. Aber sobald es die Lippen überquert hat, ist es laut, ist es da, ist es ausgesprochen. Man kann weitere Wörter hinterherwerfen, Gedanken in die Luft schicken, erklären, erläutern. Aber man kann nichts löschen, zurücknehmen, ungesagt machen.

Gesagt ist gesagt und die Zeit ist ein unüberwindbare Grenze, höher als jedes Gebirge, tiefer als ein jeder Ozean.

Ein Wort, ein Gedanke, einmal ausgesprochen, gehört einem nicht mehr alleine. Man hat ihn geteilt.

Und nichts Gehörtes kann man aus dem Gedächtnis löschen, nichts Gehörtes kann man ungehört machen. Man kann vergeben. Aber nicht immer vergeben.

Sie bleiben, all die gesprochenen Worte, ganz gleich wie wir sie bereuen.

Sie hinterlassen Spuren. Manchmal tiefe Spuren, dunkle Gräben durch die Zeit hindurch.

Man kann sie vergeben. Aber nicht immer vergessen.


Wort der Woche: ausgesprochen

Warten

Unser halbes Leben beschäftigen wir damit, zu warten – auf alles mögliche: den Zug, die Nachricht oder einfach nur auf den Urlaub.
Doch auch die Wartezeit kann man zur schönen Zeit machen. Darum denkt nicht darüber nach, dass ihr auf irgendjemand oder irgendetwas wartet, sondern genießt den Augenblick und macht ihn unabhängig von anderen für euch unvergesslich 🙂

Reflexionen über die Zeit

Sie eilt, sie kriecht, sie hetzt, sie schleicht, die Zeit.
Manchmal, ja, dann ist sie da, im Übermaß, will nicht weichen. Er rührt sich nicht von der Stelle, der Zeiger der Uhr, was man auch tut. Wenn man wartet, am Bahnsteig, am Busbahnhof, auf die anderen, allein.
Aber dann, wenn man sie sucht, da findet man sie nicht. Dann rücken die Zeiger, unaufhörlich, schneller als die Minuten erlauben. Dann springt sie, die Zeit, und rennt, hetzt ihre Sekunden.
Aber Zeit ist Zeit. Man kann sie nicht kann voranschieben und man kann sie aufhalten. Man kann sie nicht sehen und man kann sie nicht mit den Händen greifen. Aber man kann sie zu schätzen wissen. Wenn sie da ist.
Denn sie ist unendlich kostbar, die Zeit.

every-day-is-precious

Wort der Woche: Zeit

Ansprüche

Ansprüche hier, Ansprüche da…

Tu dies, tu das, tu jenes…

Mach, was die anderen von dir erwarten und sei bloß nicht du selbst.
Passe dich an.

Nein! Stop! Hör auf!
Hast du überhaupt gemerkt, was du da gerade gelesen hast?

Und hast du dich mal gefragt, ob das überhaupt deiner Meinung entspricht?

Denk nach, richte dich nicht nach anderen.
Klar sind Ansprüche von der Gesellschaft ausghend wichtig,
um unser Leben miteinander zu regeln.
Doch mindestens genauso wichtige ist deine eigene Meinung.
Lasse dir deine Freiheit nicht von anderen nehmen.
Definiere selbst, was für dich wichtig ist und fühle dich wegen bestimmten
Ansprüchen an dich nicht gezwungen, etwas auf eine Art zu tun, wie du es
niemals von dir selbst aus machen würdest.

Wort der Woche: Ansprüche
… einfach, weil sie unser Leben (mit)bestimmen.

Morgen will ich mutig sein

Morgen will ich mutig sein, aber heute trocknen meine Tränen.

Morgen will ich fliegen, rennen, laufen, schreien. Morgen will ich anders sein.

Morgen will ich sprechen, aber heute schlägt das Schweigen laut.

Morgen will ich tapfer sein.

Morgen ist ein neuer Tag.

Und morgen ist nie da.

Wort der Woche: Morgen

Ein Wunder

du musst groß träumen
und fest glauben

weit laufen
stets staunen
bunt denken
und hoch fliegen

du selbst sein
deinen Weg gehen
dein Ziel finden

mit jedem Schritt
an jedem Tag

deine Taschen mit Zuversicht füllen
sie wiegt leicht
die Gedanken in Hoffnung hüllen
sie trägt weit

du musst groß träumen
und fest glauben
und du wirst sehen
es werden Wunder geschehen


Wort der Woche: Wunder

Lebenswert

Dieser Beitrag ist lesenswert, denn Lesen macht das Leben lebenswert.

Wir alle wissen, was mit lebenswert gemeint ist:
– glücklich sein
– Freunde haben
– anderen vertrauen können
– Familie haben
– zufrieden sein
– Erfolg haben
– Lachen können
– gesund sein
– Ziele haben
– erfüllt sein

Doch sind das nicht alles undefinierte Aussagen? Was genau ist damit gemeint?
Fühlt ihr genauso wie ich und seht ihr das überhaupt so wie ich?
Oder was macht sonst das Leben lebenswert?

Vielleicht macht auch für jeden etwas anderes das Leben lebenswert;
vielleicht sind es all die Kleinigkeiten, weswegen wir uns freuen zu leben;
vielleicht ist es die Abwechslung;
vielleicht sind es die uns bekannten und vertrauten Muster.

Genießt das Leben und macht es lebenswert!