Unsichtbar, und doch da

Ich stehe unter einem Torbogen und beobachte die Lichter der Stadt. Gelbe Punkte, auf die Küste getupft. Nachts sieht man weniger. Nachts sieht man mehr. Ich lege den Kopf in den Nacken und blicke zum Himmel empor.

Manche Dinge schluckt die Dunkelheit, denke ich. Hüllt sie in ihren Mantel und verbirgt sie vor unseren Augen.

Aber für andere brauchen wir sie, diese Finsternis. Die Sterne kann nur sie uns zeigen. So groß und so weit entfernt, Sterne die wie unzählige Perlen das Antlitz der Nacht verzieren.

Die Nacht hüllt ein, die Sonne blendet. Nie kann man alles sehen.

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3 Gedanken zu “Unsichtbar, und doch da

  1. Mary schreibt:

    Dein Foto finde ich toll. Immer, wenn ich so eine Stadt im Dunkeln leuchten sehe, weiß ich nicht , ob ich mich freuen soll, weil es irgendwie schön aussieht, oder, ob ich traurig sein soll, wie die Menschen die Welt verändert haben.

    Gefällt 1 Person

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