„Erfolg oder Versagen ist viel eher die Folge unserer geistigen Einstellung als das Ergebnis unserer geistigen Fähigkeiten.“ (Sir Walter Scott)

Doch ist es wirklich nur die Folge unser eigenen geistigen Einstellung?
Ich glaube nicht.

Irgendwie kann man nicht vorher wissen, ob etwas gut oder schlecht ist.

Wer hätte gedacht…
…dass bunte Farbkleckse einmal „Kunst“ sind?
…dass das Schlagen auf Metallplatten „Musik“ sein soll?
…dass abgemagerte Frauen zum „Modeideal“ werden?
…dass künstliche Kosmetik uns „hübsch“ machen soll?
…dass Müllmänner und Putzfrauen beinahe verachtet werden?
Obwohl wir ohne sie doch gar nicht in unser ach-so-perfekten-Welt
leben könnten, weil wir uns vor unserer eigenen Scheiße ekeln würden.

Wir ziehen alle mit dem Strom,
machen das, was gerade angesagt ist.

Wir schauen nicht um uns,
denn wer es wagt stehen zu bleiben,
der ist anders – der wird ausgegrenzt.
Er muss tapfer sein und warten bis endlich sein Stil Mode ist.
Wann das ist, das weiß niemand.

Und wenn wir jetzt etwas erreichen wollen,
müssen wir uns der Einstellung der Gesellschaft eben anpassen.

So ist das heute. So war das früher.

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3 Gedanken zu “„Erfolg oder Versagen ist viel eher die Folge unserer geistigen Einstellung als das Ergebnis unserer geistigen Fähigkeiten.“ (Sir Walter Scott)

  1. Lilian schreibt:

    Ich mag deinen Text wirklich sehr 🙂 Das Ende ist traurig… du schreibst, dass man sich anpassen muss, um etwas zu erreichen. Das stimmt vermutlich oft. Wenn man sich anpasst, wird man akzeptiert. Aber was ist mit den Menschen, die wirklich etwas erreicht, die etwas verändert haben? Sind das nicht diejenigen, die neue Ideen hatten, Vordenker und Visionäre? Sie passen sich nicht an und erreichen eben gerade dadurch Veränderung. Aber wie du schreibst muss man dafür tapfer sein. Und das ist schwer.
    Zu der Frage am Anfang (ob Erfolg von der geistigen Fähigkeit oder von der geistigen Einstellung abhängt): Ich denke, dass beides wichtig ist, aber auch ich würde der Einstellung auf jeden Fall eine große Bedeutung beimessen. Man muss an etwas glauben, damit es wahr wird.

    Gefällt mir

    • Rumpelstilzchen schreibt:

      Ja, du hast recht, es erreichen die etwas die neue Ideen haben. Das sehe ich auch so. Doch ich bin der Meinung, dass diese Idee von der Gesellschaft angenommen werden muss, damit sie verwirklicht werden kann und ihren Platz in der Welt behält.
      Manchmal denkt man, keiner könnte einen verstehen, weil man der einzige ist der anders ist. In diesem Moment fühlt man sich einsam. Doch irgendwann wird wieder etwas schönes passieren.
      Dass du meinst, man muss an etwas glauben, damit es wahr wird, finde ich toll. Ich sehe es genauso. Dann ist man nämlich automatisch stark genug, sich gegen die durchzusetzen, die einen verunsuchichern wollen.

      Gefällt 1 Person

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