Von ganzem Herzen Emily von Tanya Byrne

Die Psychatrische Abteilung der Jugendstrafanstalt Archway Young Offenders sei geschlossen worden verkündet die erste Seite, und dabei habe man in einem der Zimmer ein vollgeschriebenes Schulheft gefunden… Dann kommt Emily zu Wort, Bewohnerin eben jenes Zimmers und ehemalige Eigentümerin des Heftes. Sie wendet sich an die Leserin, ihre Nachfolgerin wie sie denkt, um ihre Geschichte zu erzählen. Damit etwas von ihr bleibt. Und weil sie mehr ist als das, was die Schlagzeilen aus ihr machen, mehr als die furchtbare Tat, die sie begangen hat.

Nachdem ihre Welt auseinander gebrochen war, hatte Emily nur noch ein Ziel: Sie wollte Rache üben. Rache an dem Mädchen, das sie dafür verantwortlich machte, dass ihr heiles Leben in sich zusammenfiel. Dafür, dass sie erkennen musste, dass es den Menschen, den sie am meisten geliebt hatte, gar nicht gab.

Ihre Welt liegt in Scherben und sie lässt ihre Rache in den Mittelpunkt rücken. Juliets Leben soll genauso aus Scherben bestehen wie ihres.
Das ist die Geschichte, die Emily erzählt. Episoden aus der Vergangenheit und aus der Gegenwart, ihrer Zeit in der Jugendstrafanstalt, wechseln sich ab, eine wenig wie in der Deutschstunde von Siegfried Lenz, wenngleich auch mit gänzlich anderer Thematik.

Der Roman erinnert einen daran, dass wir mehr sind, als das, was man über uns sagt. Und daran, wie viel die Dinge bedeuten, die wir allzu oft für selbstverständlich halten und was wir ohne sie wären.

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