Der Vogel und der Käfig

„Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt.“

(Schopenhauer)

Freiheit! denkt der Vogel im Käfig
und sieht sehnsüchtig
zwischen den Stäben hindurch

Die Weite des Himmels! denkt er
und spreizt die Flügel,
die er nicht ganz ausstrecken kann

Der Wind an meinen Federn! denkt er
und verflucht die stehende Luft
im Zimmer

Ja so denkt er
der Vogel im Käfig
Und eines Tages
da findet er
die Tür
fliegt hinaus

Die schützenden Stäbe! denkt er
der Vogel am Himmel
weicht den Räubern aus

Mein Zuhause! denkt er
um ihn endloses Nichts
weiß nicht woher, wohin

Wärme! denkt der Vogel am Himmel
durchnässt von Regen
zerzaust vom Sturm

Ja so denkt er
der Vogel am Himmel

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