Corpus Delicti

„…der Tod verleiht dem Einzelnen Unsterblichkeit und stärkt die Kräfte des Wiederstands“

Wie bedeutsam der Wille eines Menschen werden kann, wird in „Corpus Delicti“, 2010 von Juli Zeh herausgegeben, deutlich. Die Hauptperson stellt sich gegen das System des ganzen Staates, welches sich im 21.Jahrhundert auf der Gesundheit aller Bürger begründet. Sie möchte die Unschuld ihres gstorbenen Bruders, der für Menschlichkeit und gegen die Methode war, beweisen. Dafür setzt sie ihr eigenes Leben auf´s Spiel. So bringt die Hauptperson die Gesellschaft und sich zu einer bedeutenden Erkenntnis: Es kann sich nicht die ganze Gesselschaft dem Methodenschutz unterwerfen, jeder Mensch ist immer noch eine freie Person, die dies im Wandel der Zeit und der Gesellschaft bleiben wird.

Wer ebenfalls schon feststellen musste, dass die Gesundheit heutzutage eine immer wichtigere Rolle spielt und sich dies zu einem verzerrten Geselschaftsbild hin entwickeln kann, sollte sich die Zeit nehmen, um „Corpus Delicti“ zu lesen.

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