6 Gründe, Regen zu lieben

Allzu oft ärgert man sich über nasse Kleider, graue Himmel und Pfützen auf dem Gehweg. Aber auch der Regen hat seine schönen Seiten…

  1. Ohne Wasser wäre kein Leben möglich. Der Regen bringt Wasser zu Pflanzen und Tieren, füllt Flüsse und Bäche.
  2. Die Regentropfen klopfen ihre eigenen Melodien auf Dächer und Fensterscheiben. Man kann zuhören und ruhig werden.
  3. Nach einem Gewitter schmeckt die Luft immer anders, frischer und klarer. Und die Farben schillern, als wäre die Welt gewaschen worden.
  4. Sie sind wunderschön, diese kleinen Tropfen, die wie silberne Perlen an Grashalmen und Zweigen hängen.
  5. Ohne Regen gäbe es keine Regenbögen – und auch die sind wunderschön.
  6. Zu guter Letzt: Ohne ihn würden wir einen blauen Himmel wohl nicht zu schätzen wissen…

Wort der Woche: Regen

In einer anderen Welt #Lieblingszeilen 1

Ab heute werden wir jeden Sonntag in unserem Archiv stöbern und nach Lieblingszeilen suchen. Vor allem aus unseren Gedichten, aber natürlich lassen wir auch die anderen Texte nicht außer Acht – ich bin schin gespannt, was wir finden werden!

Als ich mich heute durch März 2016 geklickt haben, bin ich auf zwei Zeilen aus einem Gedicht von Mary gestoßen, die ich einfach wunderschön finde und mit euch teilen möchte:

Wenn ich träume, dann schwebe ich in einer anderen Welt.

Unsere Träume lassen uns Bilder jenseits der Realtät sehen. Und wenn wir dann fest glauben, wenn wir die Träume nach dem Erwachen festhalten, sie in unserem Herzen bewahren, dann können wir sie wahr werden lassen. Ein bisschen wahr, immer mehr wahr. Wie ein Steinmetz, der wieder und wieder an einem Felsbrocken klopft, bis schließlich ein Engel hervortritt.

Denn es muss keine andere Welt bleiben. Diese andere Welt kann unsere Welt werden und dann können schweben. Jenseits der Träume. In diesem Leben.

Wie sieht es bei euch aus? Lest ihr manchmal eure alten Texte? Stoßt ihr dann auf Lieblingszeilen?

Vom Wind getragen

Manche Dinge gehen kaputt, wenn man sie festhält.
Manche Dinge muss man loslasse, damit der Wind sie an den Ort tragen kann, an den sie gehören.

Schmetterlinge zum Beispiel.
All jene, denen es bestimmt ist, zu fliegen.

Die Vergangenheit.
Erinnerungen, die uns festhalten, in einer Zeit, die es nicht mehr gibt.

Blütenblätter und Schneeflocken.
So fragil, dass eine Berührung sie zerbrechen könnte.

100 – eine Zahl und noch viel mehr

100 ist eine schöne Zahl.
Nicht nur eine Eins und zwei Nullen.
Die Einhundert spielt in unserem Leben eine wichtige Rolle:
Wir freuen uns wenn wir bis 100 zählen können,
wenn wir bis 100 rechnen können,
wenn wir 100 Bücher gelesen oder 100 Vorhaben hinter uns haben.

Wir bedanken uns bei unseren inzwischen über 100 Followern und hoffen,
dass noch lange nicht 100% erreicht sind 🙂

Lilian und Mary

Title Tuesday: Dein eines, wildes, kostbares Leben

Title Tuesday ist eine Aktion von Lisibooks, bei der es um schöne und außergewöhnliche Buchtitel geht…

Dieser Titel ist mir vor kurzem über den Weg gelaufen:

Der Titel spielt auf die letzten beiden Zeilen aus Mary Olivers Gedicht The Summer Day an: „Tell me, what is it you plan to do with your one wild and precious life?“ Und genau das ist auch die Frage, die die Schüler in Parkers Abschlussklasse in einem Tagebuch beantworten sollen. Aber das ist gar nicht so leicht. Parker Frost weiß genau was man von ihr erwartet: ein Medizinstudium in Stanfort. Aber was will sie wirklich? Was will sie mit ihrem einen, wilden, kostbaren Leben anfangen?

Im Roman muss sie jedoch nicht nur das herausfinden, sondern auch, was in jener Nacht vor 10 Jahren wirklich geschah, in der zwei Schüler bei einem Autounfall ihr Leben ließen. Und sie muss erkennen, dass die Dinge nicht immer so sind, wie sie scheinen…

Sinn

Neulich bin ich auf dem Blog voller Worte auf den Beitrag
„ach hätt ich doch“ gestoßen. Es geht darum, wie man es schafft,
bei dem Gedanken „es hätte auch besser laufen können“ nicht zu verzweifeln.

Nebenbei lese ich auch noch das Buch „Sinn“ von Stephan Sigg.
Dieses behandelt Fragen des alltäglichen Lebens und gibt Denkanstöße dazu,
was für jeden einzelnen der Sinn des Lebens sein könnte.

Man weiß nicht, ob irgendetwas überhaupt einen Sinn hat.
Man weiß nicht, ob es anders besser gelaufen wäre.
Man weiß nicht, wieso man lebt.

Doch vielleicht weißt du in ganz besonderen Momenten deines Lebens,
dass du glücklich bist.
Vielleicht weißt du in dem Moment, was für dich der Sinn des Lebens ist und
vielleicht weißt du in diesem einen Moment, dass du froh darüber bist,
wie alles gekommen ist.

Wir werden es nie wissen, ob es hätte besser laufen können.
Aber wenn wir uns nicht den Kopf darüber zergrübeln, können wir die Zeit
genießen und uns über die schönen Momente freuen.

 

Link zum Beitrag „ach hätt ich doch“:
http://voller-worte.de/wordpress/ach-haett-ich-doch/

 

It’s okay to be not okay

Es ist in Ordnung, wenn nichts in Ordnung ist.
Es ist in Ordnung müde zu sein. Oder traurig. Verletzt.
Es ist in Ordnung, keine Kraft mehr zu haben. Solange man im Geist nicht aufgibt.
Es ist in Ordnung zu fallen. Solange man aufsteht und weitergeht.
Wir alle fallen. Schürfen uns die Haut auf und tragen Narben davon.
Das ist in Ordnung. Und du bist nicht allein damit, auch wenn es sich manchmal so anfühlt.
Auch wenn uns überall Perfektion vorgegaukelt wird. Perfekte Leben. Perfektes Lachen. Schmetterlinge. Eine Illusion.
Verstecken nicht auch wir die dunklen Seiten in unserem Innern? Unsere Tränen, unsere Zweifel? Das Lächeln mühsam aufgemalt, sobald ein Blick in unsere Richtung geht…
Es ist in Ordnung, wenn nichts in Ordnung ist. Gib nicht auf. Du bist nicht allein. Du kannst aufstehen und weiterlaufen. Vielleicht wirst du abheben und fliegen.

Wort der Woche: okay

Für jeden ein Wunder: Auf der Suche nach dem schönsten ersten Satz #9

Erste Sätze sind etwas ganz besonderes. Deshalb möchte ich hier erste Sätze zusammentragen, die auf irgendeine Art und Weise besonders sind. Sie bleiben in Erinnerung. Sie wecken Interesse. Vielleicht klingen sie besonders schön oder besonders kurios. Manche mögen die Stimmung des Buches widerspiegeln. Oder einen zum Nachdenken bringen. Oder aus aus einem ganz anderen Grund besonders sein…

<<The way I figure it, everyone gets a miracle.>>
(aus „Paper Towns“ von John Green)

Ich finde es eine schöne Vorstellung, dass jeder Mensch auf dieser Welt ein Wunder bekommt… ganz verschiedene, aber für jeden etwas Besonderes. Vielleicht ist es wirklich so. Vielleicht bekommt jeder Mensch ein Wunder. Und es liegt an uns, dieses zu erkennen…

Habt ihr Paper Towns/ Auf Margos Spuren gelesen? Wie hat es euch gefallen?
erster-satz