wortderwoche

Wind {Wort der Woche N° 4}

Passend zum gestrigen Beitrag, ist das Wort der Woche „Wind“.
Ich muss sagen, es gibt kaum ein besseres Wort mit dem wir positive, sowie negative
Eigenschaften so offensichtlich verbinden:

Einige Fahren extra an die See, um frischen Wind um die Nase zu bekommen.
Andere stört, dass der Wind so kalte Luft mit sich bringt.

Einige lieben es, sich warm anzuziehen und dann im Wind spazieren zu gehen.
Andere regen sich auf, dass der Wind den Regenschirm wegwehen lässt.

Einige freuen sich auf die Ruhe nach dem Sturm,
andere können es nicht leiden, dass der Wind die Stille unterbricht.

Kopf voll?

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Wenn mein Kopf voll ist,
habe ich manchmal das Gefühl, er zerbricht gleich.

Wenn mein Kopf voll ist,
weiß ich nicht mehr, was ich zuerst denke.

Wenn mein Kopf voll ist,
kann ich mich nicht konzentrieren.

Wenn mein Kopf voll ist,
bin ich erschöpft, kann aber nicht schlafen.

Wenn mein Kopf voll ist,
ist alles viel zu viel.

Wenn mein Kopf voll ist,
soll der Wind kommen, das wegfegen,
was keinen festen Platz hat und
mein Kopf ist wieder frei.
Mit jedem Tag und jedem Schritt lernen wir neues.
Deswegen muss es manchmal stürmen – um uns herum und in uns drinnen – damit wieder Ruhe einkehren kann.

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Readbooks Challenge im Februar 2017 – Meine Bücher

Die Readbooks Challenge ist eine tolle Challenge, die sich elizzy91 von readbooksandfallinlove ausgedacht hat.

Das Thema für diesen Monat lautet „Love is in the air!“. Dazu gibt es folgende Hauptaufgaben:

1.Lest ein Buch, mit einem Liebespaar auf dem Cover
Solange wir lügen von E. Lockhardt ist eine wirklich fesselnder und bewegender Roman, dessen überraschendes Ende mich den Tränen nahe gebracht hat. Erzählt wird die Geschichte von Cadence Sinclair, die nach einem schweren Unfall Mühe hat, das Geschehene zu rekonstruieren. Fast ein ganzer Sommer ist aus ihrem Gedächtnis verschwunden… Was also ist damals passiert? Es gibt Bücher, bei denen die Andeutungen so offensichtlich sind, dass man schon auf Seite zehn weiß, wie sie ausgehen. Aber auf diese Auflösung wäre ich nie gekommen!

2. Lest ein Buch, dass Rosa, Rot oder Lila farbig ist
Die Odyssee des Menschen – Es begann in Afrika von Manfred Bauer und Gudrun Ziegler ist ein Sachbuch mit einem roten Cover. Erzählt wird die Geschichte, der Menschheit, von den Anfängen der Vor- und Frühmenschen bis zum Homo sapiens sapiens. Ich fand es sehr spannend und für einen interessierten Laien war es gut verständlich. Nur die Stellen, an denen Situationen aus dem Leben unserer Vorfahren im Prosastil geschildert wurde, haben mich ein wenig gestört. Schließlich können wir uns doch unmöglich, in ihre Gefühls- und Gedankenwelt hineinversetzten!

3. Lest ein Buch von Shakespeare
As You Like It ist eine schöne Komödie von William Shakespeare aus dem Jahre 1599. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mit dem altertümlichen Englisch ein wenig Mühe hatte 😉

Für diesen Monat sind also die drei Hauptaufgaben erledigt. Jetzt werde ich mir gleich mal die Bonusaufgaben ansehen…

P.S.: Um etwaige Urheberrechtsverletzungen zu vermeiden, habe ich darauf verzichtet, Bilder von den Covern in diesen Beitrag einzufügen. Bei einem Klick auf den Titel geht es aber zum jeweiligen Cover.

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Leselaunen mit „Solange wir lügen“ (E. Lockhart)

Leselaunen ist eine tolle Aktion, die mittwochs bei Papierplanet stattfindet. Heute möchte ich mir auch mal die Zeit dafür nehmen.

Aktuelles Buch ?
Ich habe gerade die letzten Seiten von Solange wir lügen von E. Lockhart beendet… Ein großartiges, fesselndes Buch, dessen überraschendes Ende mich den Tränen nahe gebracht hat.

Momentane Lesestimmung?
Solange wir lügen habe ich gestern Abend angefangen und musste es so schnell wie möglich lesen. Tolle Charaktere und eine packende Geschichte! Und ein Buch, das einen auch nach der letzten Seite nicht loslässt. Jetzt muss es erstmal nachklingen, bevor ich mit dem nächsten widmen kann…

Zitat der Woche?

„Zerreißt den Mantel der Gleichgültigkeit, den Ihr um Euer Herz gelegt! Entscheidet Euch, ehe es zu spät ist!“

Das ist ein Zitat aus dem 5. Flugblatt der Weißen Rose.  Ein wichtiger Aufruf, wahrzunehmen, was um uns herum geschieht, sich zu engagieren und für seine Überzeugung einzustehen. Gerade in der sich zuspitzenden politischen Situation, wie wir sie im Moment erleben, halte ich es für wichtig, sich an die Geschichte zu erinnern. An all die Menschen, die für die Freiheit, die wir heute für selbstverständlich halten, gestorben sind.

Und sonst so?
Draußen ist es grau und kalt und ich habe Fernweh. Irgendwie zieht es mich zum Meer… die Wellen, der Sand, die Möwen.

 

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Fernweh {Wort der Woche N° 2}

Wieder Montag, und unser  Wort der Woche geht in die dritte Runde. Für heute habe ich mir das Wort Fernweh herausgesucht…

Der Wunsch, in die Welt hinauszugehen. Fremde Orte zu besuchen, ferne Länder. Den Wind in den Haaren spüren.

Ein Gefühl von Freiheit. Ein Hauch von Abenteuer. Aufbrechen, losziehen… der Enge des Alltags entfliehen.

Für mich gehört auch das Meer dazu. Die unendliche Weite. Das Rauschen der Wellen. Die Schreie der Möwen. Der salzige Geschmack auf der Haut.

Weiße Gischt. Kaltes Wasser. Tausend Blautöne.

 

Was ist mit euch? Verspürt ihr Fernweh? Und wohin zieht es euch?


Zum Wort der Woche:

Es kann ein Wort sein, das uns gerade durch den Kopf schwirrt; ein seltsames oder kurioses; eines, das man auf unterschiedliche Weise interpretieren kann; eines das sich nicht in andere Sprachen übersetzten lässt; eines, mit dem wir etwas bestimmtes assoziieren…

Lasst uns auch wissen, was euch zu dem jeweiligen Wort einfällt. Darüber freuen wir uns immer 🙂

 

So ungnädig, die Zeit

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Ich möchte zurückgehen und den leeren Moment mit meinem Lächeln füllen.
Unmöglich.
Ich kann ihn nicht mehr erreichen. Mein Lächeln ist da, aber der Moment ist verloren, fortgespült von den Wellen der Zeit.

Ja, sie ist ungnädig, die Zeit, mit ihrem starren Schritt. Nimmt alles mit sich fort. Zu einem Ort kann man zurück, zum Augenblick nie wieder.

So unachtsam bin ich durch mein Leben gelaufen, in dem Glauben, es würden noch tausende Momente kommen. Aber ich habe mich geirrt. Und auf einen Schlag steht man da, mit nichts als Schuldgefühlen und leerer Verzweiflung. Man möchte den Moment zurück, den man nicht beachtet hat. Aber er ist fort. Weitergezogen, wie eine Katze, der es nicht gefällt.

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Letztendlich sind wir dem Universum egal

Zum ersten mal in seinem Leben geht A seinen eigenen Weg.
Der Weg dahin war nicht einfach.
A kennt es nicht, dass jemand ihm vertraut.

Würdest du etwa jemandem glauben, der dir verklickern möchte, dass er jeden Tag in einem anderen Körper an einem anderen Ort aufwacht? Dass er jeden Tag anders aussieht , sich immer an neue Umstände anpassen muss und sowieso nichts für immer ist?

Was ist, wenn so jemand sich verliebt oder einfach nur eine Freundin haben möchte?
Sie soll ihm vertrauen und ihn Tag für Tag wiedererkennen.
Das ist wohl zu viel verlangt.

A hat nicht einmal einen richtigen Namen. Er weiß nicht, was es bedeutet eine
Vergangenheit und eine Zukunft zu haben.

Irgendwann erkennt er, endlich, dass es manchmal egal ist, was andere von einem
selbst denken,
dass er seinen Weg gehen muss, dass er frei ist und sich nach seinen, anstatt nach
den Wünschen anderer, richten darf.

 

„Letztendlich sind wir dem Universum egal“ von David Levithan.

wortderwoche

Leidenschaft {Wort der Woche N° 2}

Schon ist es wieder Montag.
Für manche mag das bedeuten, die Arbeit geht beginnt.
Doch für uns bedeutet es, heute gibt es das {Wort der Woche N° 2 }.

Leidenschaft – was denkt ihr euch bei dem Wort?

Was genau ist Leidenschaft?
Wieso haben wir für bestimmte Dinge eine Leidenschaft, für andere nicht?
Wie wäre es, wenn wir das, was wir gerne tun, ohne Leidenschaft machen würden?

Unsere Leidenschaft bestimmt, wie wir etwas machen.
Machen wir etwas mit Herz, stehen wir dahinter.
Machen wir es ohne, kommt es uns unerträglich
vor und das Ergebnis wird nur halb so gut.

Leidenschaft lässt die Zeit schnell vergehen.
Leidenschaft wirkt überzeugend.
Leidenschaft ist einzigartig.
Leidenschaft lässt leben.

 

Glaub an dich!

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Einfach mal in den Himmel sehen,
Draußen in der Natur oder
drinnen am Fenster stehen.

Träumen und denken,
dir selbst ein Lächeln schenken.

Freu dich über das, was war,
das, was kommen wird
und das, was jetzt ist.

Du hast schon viel geschafft, sicherlich!
Darum glaub in Zukunft auch an dich!

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#readbooks Challenge im Januar 2017

Bei elizzy91 habe ich vor einer Weile die #readbooks Challenge mit 3 Haupt- und zwei Bonusaufgaben für jeden Monat entdeckt. Da ich es eine schöne Idee finde habe ich mich mal an die Aufgaben gewagt:

  • Lest ein Buch von einem euch noch unbekannten Autoren: Schweig still, süßer Mund ist mein erstes Buch von Janet Clark gewesen.
  • Lest ein Erstlingswerk von einem Autoren:  Open Road Summer ist der Debütroman von Emery Lord. Hier geht es zu einem Leseeindruck…
  • Lest ein Buch aus dem Genre „Urban Fantasy“. Hier habe ich The Screaming Staircase von Jonathan Strout gelesen, was mir von den drei Büchern übrigens am besten gefallen hat. Ein bisschen ausführlicher in diesem Beitrag

Und zu guter letzt mache ich es mir noch einmal ganz leicht und hänge eine von den beiden Bonusaufgaben einfach an diesen Beitrag an, und zwar meine Jahresleseziele:

In diesem Jahr möchte ich…

  • mehr Klassiker lesen.
  • mehr fremdsprachige Bücher lesen, um meine Sprachkenntnisse zu verbessern. Eigentlich möchte ich auch noch eine Sprache lernen…
  • meinen Horizont erweitern, indem ich neue Autoren und Genres kennenlerne.
  • und vor allem Spaß am Lesen haben! Das ist für mich am wichtigsten 🙂