Poetry Slam

Wart ihr schon einmal auf einem Poetry Slam? Ich gerade mal wieder letzte
Woche. Es war wirklich sehr schön.
ich persönlich finde es wirklich faszinierend, wie die Künstler ihre
Gedanken nach Außen bringen können. Die einen witzig, die anderen lustvoll,
manche schütern, manche heiter und der ein oder andere auch einfach ganz
trocken. Jedenfalls jeder ganz auf seine Art. Das freie Format macht das
Zuhören zu einem unvergesslichem und vor allem unvergleichbarem Erlebnis.

Es ist schwer zu beschreiben. Deswegen schnappt euch doch einfach eure
Freunde und lasst euch bei einem gemütlichen Abend selbst von den Rednern
und ihren Texten slebst überzeugen 🙂

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weiter, Weiter, WEITER geht es

weiter, Weiter, WEITER

Immer muss es weitergehen.
Du musst nach vorneschauen.
Du musst dein Ziel verfolgen.
Du musst mit den anderen mitziehen.

weiter, Weiter, WEITER

Du darfst dich nicht umschauen.
Schon gar nicht zurückblicken.
Du darfst nicht aufgeben.
Es ist verboten zu scheitern.

Deswegen sagt dir das Leben
„mach auch du weiter, Weiter, WEITER“

Aber so geht es nicht.
Es geht einfach nicht.
Du möchtest auch mal Pause machen,
Zeit genießen und dich erinnern.

Lass doch die anderen
weiter, Weiter und WEITER gehen.

Aber sie sollen dich nicht mitschleifen.
Bleib auf deinem eigenen Weg.
Erlebe ihn bewusst, denn du lebst nur einmal.
Und das darfst und solltest du auf deine eigene Weise genießen.

Im Nebel

IMG_0909 - Arbeitskopie 2

Ich weiß nicht, wohin ich gehe. Der Horizont verschwindet im Nebel. Ich strecke die Hand aus. Und spüre nichts als kalte Luft und feine Tröpfchen.

Leere. Stille. Alles verschwimmt.

Ich weiß nicht, wohin ich gehe. Aber ich weiß, dass ich unterwegs bin.

Vielleicht ist das genug. Ich habe einen Weg.

Einen Weg, dem ich mit jedem Schritt und jedem Atemzug eine neue Richtung geben kann. Einen Weg, für den ich mich mit jedem Tag entscheide.

Einen Weg, von dem ich hoffe, dass er mich nicht nur durch dunkle Täler sondern auch über strahlende Gipfel führen wird. Irgendwie. Irgendwann.

Ich möchte am Ende zurückblicken können auf diesen Weg und wissen, dass es mehr Sonnentage wahren als dunkle Stunden. Mehr Lächeln als Tränen.

Und mehr von den bunten Erinnerungen als von den scharfkantigen.

Wie gehst du mit deinen Eindrücken um?

Manchmal geht die Zeit so schnell,
sie rast eilig wie der Wind.

Dann kommen wir gar nicht hinterher,
können kaum unsere Eindrücke verarbeiten.

Das Erlebte, es ist so viel, es ist so groß,
so unfassbar.

Jede Menge Unbekanntes, Neues und noch so viel zu entdecken,
zu lernen, zu erforschen.
Da draußen sind noch unendlich Wundern, die die Welt uns zeigen wird.

Doch um diese ganzen Informationen bewusst wahrzunehmen, müssen wir sie
verarbeiten und verinnerlichen.

Das haben schon die Apache gesagt: „Wir müssen von Zeit zu Zeit einen Rast einlegen und warten bis unsere Seelen uns eingeholt haben.“

Erinnerung wie Regentropfen

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Wenn Erinnerungen
zerschellen
wie Regentropfen
auf den Boden aufschlagen
zu nichts
zerfallen

wenn sie zerfließen
unsichtbar
trübe Pfützen
auf grauem Asphalt

Wenn sie fort sind
oder nie dagesessen

nichts wie es war
ausgewaschen
weggespült

von dem Rinnsal
am Straßenrand
die Minuten schwemmen
auf den Gullydeckel zu

Stunden verschwinden
in der Dunkelheit

 

Diskussionsbedarf – Digitalisierung

Heyho!

Wer hat dieses Wort nicht schon oft genug gehört?
Es wird gewarnt vor Spielsucht, schlechtem Licht für die Augen, Fettleibigkeit, Konzentrationsschwächen, Schlafstörungen, Stresserhöhung.
Und das alles nur wegen der Digitalisierung!

Bisher kann wegen fehlender Langzeitstudien (noch) nichts davon mit Sicherheit bestätigt werden.
Doch gemerkt haben wir sicher jeder schon, dass unser Leben auf Grund von Smartphone, Tablet und Pc unkomplizierter, felxibler und „schneller“ geworden ist.
Manchmal macht uns auch die personaliserte Werbung im Internet Angst oder vielleicht ist es die Warnung vor BigData, die das mulmige Gefühl verursacht.

Wie sollten wir mit der Digitaliseirung umgehen? Hat die Digitalisierung das Leben in unerer Gesellschaft verändert?

 

Wort der Woche: Digitalisierung

„If I have seen farther than others, it is because I have stood on the shoulders of giants“ – Newton, referring to Galileo

Irgendwie hat er doch Recht, dachte ich mir, als ich das Zitat von Newton gelesen habe…

Was würden wir machen, ohne diejenigen, die uns zum Denken anregen
… die uns auf neue Ideen bringen,
… die uns herausfordern,
… die uns immer wieder an unsere eigenen Grenzen bringen und uns zeigen, was wir selber leisten können,
… die uns helfen, unterstützen und Vorbilder für uns sind?

Ohne solche tollen Menschen, hätten wir wahrscheinlich jeder kaum etwas erreicht. Bewundernswert, wie manche Menschen sich für andere einsetzen, sich gegenseitig helfen und voneinadner profitieren können.

Oft wird nur von der schlechten Seite der Menschheit geredet. Mit diesem Zitat möchte ich aber zeigen, dass wir ohne miteinander zu leben, mit Sicherheit nicht so weit, wie wir heute sind, gekommen wären.

Bunte Blätter fallen leise

Der Herbst schon auf der Schwelle steht
Die Klinke in der Hand
Der Sommer sich zur Tür hin dreht
In leuchtendem Gewand

Bunte Blätter fallen leise
Ein dunkler Sturm zieht auf
Die Vögel sind schon auf der Reise
Das ist der Tage Lauf

Das Gold des Sommers ist schon fort
verstaut in Stall und Scheunen
Nur kahle Bäume steh‘n noch dort
Die nun die Felder säumen

 


Jetzt, da es wirklich Herbst wird, habe ich ein altes Herbstgedicht hervorgekramt. Und ein wenig verändert.

Wort der Woche: Herbst